DEINE MEINUNG zu Die Auslese

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Die Auslese - Nichts ist, wie es scheint

Name: weltentzückt

Datum: 15. September 2017

 

Nach Band 3 bleiben viele offene Fragen...

Klappentext:

Sie ist bereit zu kämpfen – aber allein hat sie keine Chance…
Cia Vale hat die gefährliche Auslese überlebt, während sich Chaos und Wut in der Gesellschaft ausbreiten. EIn verheerender Bürgerkrieg steht bevor, und die Rebellen schmieden einen Plan, die grausame Regierung zu stürzen. Auch Cia ist bereit, für das Ende der Auslese zu kämpfen, aber sie kann es nicht allein tun. Sie hofft auf die Loyalität ihrer Kameraden, doch das kann tödlich für sie enden. Denn Täuschung und Wahrheit liegen nah beieinander. Und der Einsatz ist hoch, denn auf dem Spiel steht das Leben all derer, die sie liebt. Wem kann Cia vertrauen?


Kurze Inhaltsangabe:

Cia hat die Aulese überlebt und die Einführungsphase an der Universität mit Bravur gemeistert. Doch ihre Professoren haben noch immer ein Auge auf sie. Vielleicht spüren sie, dass Cia mit der Situation unzufrieden ist und der Auslese schnellstmöglich ein Ende bereiten will. Vielleicht ist es ihnen auch ein Dorn im Auge, dass die Präsidentin sie als ihre eigene Praktikantin auserkoren hat. Denn Dr. Barnes trachtet nach dem Präsidentenamt, und keiner wird ihn aufhalten können, wenn er seinen fürchterlichen Plan erst einmal in die Tat umgesetzt hat: Er kontrolliert die Rebellen, die glauben gegen ihn selbst vorzugehen, und heckt einen geschickten Plan aus, einen Aufstand gegen die Regierung anzuzetteln. Die Präsidentin ist verzweifelt; wie sie das Blatt auch wendet, sieht es für ihre Präsidentschaft schlecht aus. Ihre einzige Hoffnung ist Cia, die Dr. Barnes und alle anderen mächtigen Vertreter der Auslese in einem Zug töten soll, um einen ausgewachsenen Bürgerkrieg zu verhindern. Kann Cia diese Aufgabe erfüllen?


Meine Meinung:

Der Klappentext ist nicht gelungen. Ich hatte den Eindruck, ein Schülerpraktikant hätte ihn verfasst. Gut für Charbonneau, dass mir die ersten beiden Teile mal mehr, mal weniger gut gefallen haben, sodass ich zumindest wissen wollte, wie die Geschichte ausgeht, und mir das Buch blind gekauft habe.
Der Schreibstil ließ mich auch in dem finalen Band nicht im Stich. Das Buch ist sehr spannend und flüssig geschrieben und ließ sich in einem Rutsch lesen, obwohl die ewigen Beschreibungen des Bomben-Bauens etwas an meiner Geduld zerrten.

Die Charaktere sind mir teilweise noch immer etwas zu flach. Nach drei Bänden hatte ich gehofft, einen besseren Einblick zu bekommen, wer sie tatsächlich sind, doch ich konnte mich mit den meisten nur wenig identifizieren und sie sind mir deshalb nur mäßig sympathisch und nicht wirklich im Gedächtnis geblieben. Bereits im letzten Band kritisierte ich Cia’s Charakter: Sie war zu unfehlbar. In diesem finalen Band wird ihre Unfehlbarkeit um Unsicherheit und Selbstzweifel („kann ich wirklich töten?“) auf der einen Seite und übermäßigen Mut und Opferbereitschaft („nur ich kann den Bürgerkrieg aufhalten, ich muss es tun!“) auf der anderen ergänzt, eine merkwürdige Mischung, die mich das ein oder andere Mal die Augen rollen ließ.
Die Geschichte selbst war bis kurz vor dem Ende des Buches gut nachvollziehbar. Das Ende selbst hat mich enttäuscht, weil mir die Geschichte irgendwie „unfertig“ schien. Als wäre sie abgebrochen worden, obwohl noch etwas hätte folgen müssen. Was ist zum Beispiel mit Präsidentin Coin? Ist sie die Gute, die sie Cia gegenüber vorgibt zu sein, oder ist sie das hinterlistige Biest, für das Dr. Barnes sie verkauft? Hier fehlte das gewisse Etwas, der Peng zum Schluss, die Antwort auf einige Fragen.

Die Trilogie war insgesamt ganz nett, aber sicherlich nicht eine meiner liebsten.
Dem dritten Band gebe ich 3 von 5 Sternen, was die Reihe auf insgesamt 3,5 Sternchen bringt.

 

Die Auslese - Nichts ist, wie es scheint

Name: Bücherhexen - Hexe Sasi

Datum: 04. Juli 2017

 

Die Auslese - Nichts ist, wie es scheint

Cover:
Das Cover ist auch hier wieder passend zu den anderen beiden Büchern gestaltet. Gleiches Mädchen, ähnlicher Hintergrund. Ich finde es nur schade, dass der Hintergrund nicht ganz zum Buch passt. Ja er passt teilweise, aber andererseits auch wieder nicht. Das ist aber, denke ich, Geschmackssache.

Schreibstil:
Wie bei den anderen beiden Büchern vorher ist auch hier der Schreibstil wieder locker und einfach gehalten. Das gefiel mir besonders an dieser Reihe. Man konnte sich gut in Cia hineinversetzen aufgrund der Sprachgewandtheit. Auch hatte man nie das Gefühl, dass Wörter verwendet wurden, die nicht deutlich klarmachten, worum es geht.

Charaktere:
Puuuuh was soll ich zu den Charakteren sagen? Sie machen alle eine ordentliche Entwicklung durch und Joelle Charbonneau steht definitiv hinter dem, was sie Cias Vater hat sagen lassen: Vertraue niemanden.
Ich habe bei dieser Reihe überdeutlich zu spüren bekommen, dass man nicht immer vertrauen sollte. Oft genug habe ich gedacht: Dem kannst du trauen. Und dann war es doch nicht so. Oder halt auch anders rum.
Vor allem gefiel mir, dass nicht nur Cia als Hauptcharakter oder auch Tomas sich deutlich weiterentwickelten, sondern dass auch Nebencharaktere die Chance bekamen, sich ordentlich unter Beweis zu stellen.

Inhalt:
Oh was habe ich dieses Buch geliebt! Es war wahnsinnig emotional aufgebaut, hatte so viel Stärke gezeigt und einen ständig mitgerissen. Dieses Buch ist als Finale wirklich mehr als geeignet und gerade das Ende war für mich einfach treffend.
Joelle Charbonneau hat es geschafft, ein Gleichgewicht zwischen Spannung, Aktionen und Theorie hinzubekommen. Außerdem hat man selbst im dritten Band noch so viel über das Vereinigte Commonwealth erfahren. Das war irgendwie total lehrreich.
Auch wurden Fragen, die im ersten Band auftauchten, beantwortet und man hatte oft genug AHA Momente.
Der Ablauf des Inhalts war auch richtig aufgebaut. Es war nicht ein Moment, der einen dazu brachte, irgendwas in Frage zu stellen.
Das Interessanteste war aber, dass man überhaupt nicht das Gefühl hatte, in welch kurzer Zeit sich das alles abspielte. Aber das werdet ihr hoffentlich selber lesen ��

Fazit:
Ich kann das Buch nur empfehlen. Ich kann die ganze Reihe empfehlen.
Wer Bücher wie Die Tribute von Panem oder Maze Runner mag, wird diese mit Sicherheit auch sehr lieben. Ich sage nicht, dass sie so bahnbrechend wie Die Tribute sind. Aber sie haben ihre Eigenschaften und für mich haben sie einfach für spannende Lesestunden gesorgt!

 

Die Auslese - Nichts vergessen und nie vergeben

Name: Bücherhexen - Hexe Sasi

Datum: 04. Juli 2017

 

Die Auslese - Nichts vergessen, nie vergeben

Cover:
Das Cover ist sehr schön gestaltet. Was mir gefällt, ist, dass das Symbol der Auslese dargestellt wird. Vor allem, dass es was mit Cia zu tun hat. Auch das ausdrucksstarke Mädchen gefällt mir sehr gut, da es wiederspiegelt, worum es bei „Die Auslese“ geht. Dennoch hätte ich mir gewünscht, dass da ein Mädchen zu sehen ist, bei dem ich sofort an Cia denke. Bei dem Mädchen auf dem Cover denke ich das nämlich nicht. Vielleicht seid ihr aber anderer Meinung?

Schreibstil:
Auch in diesem Buch ist der Schreibstil locker und flüssig gehalten, was mir wieder sehr gefallen hat. Joelle Charbonneau hat irgendwas Leichtes in ihrer Art zu schreiben und reißt einen mit ihren einfachen und doch harschen Worten sehr mit.

Charaktere:
Die altbekannten Protagonisten werden stärker, entwickeln sich weiter. Neue Gesichter kommen dazu und ich bin ganz ehrlich: Ich weiß bis jetzt immer noch nicht, wem man vertrauen kann und wem nicht. Und das macht mich verrückt ��
Was mir aber besonders gefällt, ist, dass Cia, unsere Hauptprotagonistin zwar weiterwächst, aber ihren Handlungen treu bleibt.

Inhalt:
In diesem Band erfahren wir, wie es nach der ersten Prüfung weitergeht. Und wir erfahren auch, welche weiteren Verbündete und Feine es für Cia gibt.
Wir lernen, wie weit das Netzwerk der Auslese reicht und erfahren am eigenen Leib mit, was Cia alles durchmachen muss.
Denn eins wissen wir ja schon vom letzten Band: Die Auslese hat gerade erst angefangen und Dr. Barnes ist noch lange nicht bereit, die Auslese so schnell zu beenden.
Mir gefiel vor allem, dass Parallelen zur letzten Auslese auftauchten. Auch gefiel es mir, wie man weiterhin etwas über das Vereinigte Commonwelth erfährt und auch mehr über die Regierung.
Das Ende von Band 2 ist dann doch eine riesen Überraschung. Keine Sorge ich verrate euch nichts. Aber man rechnet dann doch nicht so sehr damit und man bleibt mit einem mulmigen Gefühl zurück.

Fazit:
Das Buch hat mich wie Band 1 mitgerissen. Durch den leichten Schreibstil war es auch so gar kein Problem es zu lesen.
Ich werde auch gleich weiterhuschen und Band 3 in Angriff nehmen!
Für mich hat das Buch definitiv 5 Fledermäues (Sterne) verdient.

 

Die Auslese - Nichts ist, wie es scheint

Name: Kimberlysbuecher

Datum: 16. Mai 2017

 

Cias Kampf geht in die finale Runde

Ich habe neulich den dritten und finalen Band der "Die Auslese" Reihe beendet und bin mit ihrem Ausgang durchaus zufrieden.
Universitätsstudentin Cia wird auch in diesem Band wieder auf die Probe gestellt, doch diesmal hängt nicht nur ihr eigenes Leben von ihren Entscheidungen ab, sondern das all derer, die sie liebt. Kann sie die geforderte Aufgabe meistern? Wem kann sie trauen? Wird sie dem Druck standhalten oder wird sie scheitern?
Da ich die ersten beiden Teile vor ziemlich langer Zeit gelesen hatte, muss ich gestehen, dass ich am Anfang leichte Schwierigkeiten hatte in die Story wieder hineinzukommen. Da aber immer wieder kleine Rückblicke eingebaut wurde, habe ich mich wieder an die Handlung erinnert und konnte alles nachvollziehen. Der Schreibstil ist auch hier wieder sehr flüssig und leicht, sodass man mit Cia richtig mitfiebert. Die unerwarteten Wendungen halten das Spannungslevel hoch und machen die Story noch interessanter.
Das Ende hat mich definitiv überrascht! Es passiert so viel auf einmal, dass man das Buch gar nicht mehr weglegen kann.
Die letzte Seite ist für meinen Geschmack etwas offen gehalten, man erfährt zwar wie es weitergeht, aber es könnte durchaus noch mehr passieren. Ich hätte mir ein "in Stein gemeißeltes" Ende gewünscht, es sei denn die Autorin schreibt doch noch irgendwann weiter.
Von mir bekommt das Buch 4,5 Sterne :) Irgendetwas fehlt mir leider, um es mit 5 Sternen bewerten zu können.
Diese Reihe gehört zu meinen absoluten Lieblingen und ich kann sie nur jedem ans Herz legen :)

 

Die Auslese - Nichts ist, wie es scheint

Name: Bücher - Seiten zu anderen Welten

Datum: 10. Mai 2017

 

Ein toller Reihenabschluss

Klappentext: Cia Vale hat die gefährliche Auslese überlebt, während Chaos und Wut in der Gesellschaft ausbrechen. Ein verheerender Bürgerkrieg steht bevor, und die Rebellen schmieden einen Plan, die grausame Regierung zu stürzen. Auch Cia ist bereit, um das endgültige Ende der Auslese zu kämpfen. Aber sie kann es nicht alleine tun! Sie hofft auf die Loyalität ihrer Klassenkameraden, doch das kann tödlich für sie enden. Denn Täuschung und Wahrheit liegen nah beieinander. Und der Einsatz ist hoch, denn auf dem Spiel steht das Leben all derer, die sie liebt. Wem kann Cia vertrauen?

Meine Meinung: ein toller Reihenabschluss :)

Den Titel des Buches finde ich eigentlich ziemlich passend, denn schnell hat man das Gefühl, dass jeder seine Geheimnisse hat und man sich auf die Loyalität anderer nicht wirklich verlassen kann.
Nach dem doch etwas schockierendem Ende von Teil 2 war ich gespannt, wie es weitergehen wird. Jedoch wird auch klar, dass Veränderungen kommen werden - es steht nur noch nicht fest, in welche Richtung.
Cia bekommt von der Präsidentin einen Auftrag ... wird sie ihn ausführen und mit den Konsequenzen leben können?
Das ganze Buch dreht sich um den Auftrag und ich fand es spannend, wie Cia damit umgeht und sie versucht herauszufinden, wer auf ihrer Seite steht und wer nicht.
Am Anfang fand ich die Handlung aber ein bisschen langatmig, man kam irgendwie nicht so richtig von der Stelle. Gegen Ende hin passierte auf einmal so viel, dass ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen konnte. :)
An mehr als einer Stelle war ich auch schockiert über die Wendungen, manche haben mich nicht so richtig überrascht.
Das Ende ist einerseits schön, anderseits aber auch ziemlich offen gehalten. Das fand ich aber eigentlich ganz gut.

Protagonistin ist Cia, aus deren Sicht die Geschichte auch erzählt wird. Ich finde, sie hat eine erstaunliche Entwicklung seit dem ersten Band erlebt. Auch wenn ich an manchen Stellen das Gefühl hatte, dass sie ein Alles-Könner ist, hat man gemerkt, dass sie gewillt ist, sich weiterzuentwickeln und über sich hinauszuwachsen. Sie muss schwierige Entscheidungen treffen und bin immer wieder erstaunt gewesen, wie entschlossen sie das tat.
Ansonsten treffen wir viele Charaktere aus den vergangenen Teilen wieder. Etliche lernt man besser kennen. Ich fand es auch gut, mal die Präsidentin etwas genauer kennen zu lernen.

Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und lässt sich sehr schnell lesen. Man ist sofort in dem Buch und der Handlung drin. Als gegen Ende die Spannung richtig aufkam, konnte ich das Buch kaum noch aus der Hand legen. :)

Mein Fazit? Ein toller Reihenabschluss :) Anfangs fehlte mir ein wenig die Spannung und die Geschichte kam nicht so richtig vorwärts, aber gegen Ende hin wurde es richtig fesselnd. :) Ich mag die Protagonistin, sie hat im Laufe der Bücher eine erstaunliche Entwicklung erlebt :)

 

Die Auslese - Nichts ist, wie es scheint

Name: Kathaflauschi

Datum: 06. März 2017

 

Konnte mich nicht überzeugen

Ich habe direkt mit Band 3 der Reihe angefangen und habe gleich am Anfang gemerkt, das es an den vorgänger anknüpft und mir so der größter Teil der Geschichte fehlte. Zwar bekommt man durch Cia einen kurzen Rückblick, da sie per Transit-Kommunikation ihrem Bruder Zeen berichtet, was bisher geschah. Dennoch fehlte echt noch einiges.

Der Anfang war zwar schon gut und man kommt gut in das Buch rein, aber man sollte vorher die vorgänger gelesen haben. Im gesamten Buch gibt es zahlreiche spannende Szenen, doch Cia war für mich etwas merkwürdig. Sie überlegt und zweifelt wem sie überhaupt vertrauen kann. Jemand verfolgt sie und trachtet nach ihrem Leben. Sie war für mich auch etwas sehr tollpatschig und ich konnte manche ihrer Handlungen nicht verstehen. Ich habe öfters gehört, das sie im 2. Band als starke Persöhnlichkeit dargestellt wird, deswegen war ich auch so interessiert und wollte unbedingt eines der Bücher zu lesen, doch dieses Buch hat mich enttäuscht.

Das Ende hat mich dann doch etwas mehr positiv gestimmt. Den am Ende erfährt man mehr über den Ursprung der Auslese und welches Schicksal den Kandidaten erleiden. Ich war schon kurz davor, mitten in der Geschichte, das Buch abzubrechen. Doch ich habe mich durchgekämpft.

Der Schreibstil war etwas schwer zu lesen, ich bin nicht so leicht in die gesamte Geschichte rein gekommen, trotz das der Anfang recht gut war. Mir fehlte in der Geschichte eindeutig die Emotionen. Man sollte definitv die vorgänger lesen.

 

Die Auslese - Nichts ist, wie es scheint

Name: Alicia

Datum: 20. Februar 2017

 

Spannendes Finale!

Achtung! Band 3 der Reihe "Die Auslese"!!!

Meinung
Nachdem ich den zweiten Teil verschlungen habe, las ich direkt im Anschluss das große Finale von "Die Auslese".
Der letzte Band war nochmal voller Spannung, mit viel Gefühl und neuen Erkentnissen.

Die Story ging direkt von Teil 2 aus weiter, sodass man direkt drinnen war. Für mich war es wirklich ein großer Vorteil, die Bücher direkt hintereinander weg zu lesen.
Auch die Spannung war direkt da und hat im Laufe des Buches auch nicht abgenommen.
Im finalen Abschlussband gab es nochmal große Überraschungen und die Geheimnisse und Fragen die während der Reihe auftauchten wurden alle aufgedeckt und gelöst, sodass am Ende keine offenen Fragen blieben. Dies finde ich bei einem Abschluss sehr wichtig.

Der Schreibstil der Autorin ist wirklich Top. Manchmal kommt man zwar während des Lesens etwas durcheinander, da so viele Informationen gleichzeitig gegeben werden. Aber über diesen kleinen Markel schaue ich gerne hinweg.

Die Charaktere mochte ich wirklich gerne. Ich fand zwar Manche etwas schwierig und konnte mich auch mit keinem richtig indentifizieren, aber trotzdem waren sie alle auf ihre Art besonders.
Was mich allerdings an Cia gestört hat war, dass sie zu absolut Allem eine Lösung parat hatte und immer alles richtig macht. Ich finde auch sie könnte mal einen Fehler machen. Schließlich ist keiner perfekt. So wirkte Cia als Person leider etwas unglaubwürdig.

Auch das Cover kann mich leider nicht begeistern. Ich finde auch hier wirkt die Person viel zu unecht. Wenn die Person anders dargestellt wäre, fände ich das Cover mit Sicherheit gar nicht so schlecht.

Fazit
Ein super Abschluss einer gelungenen Dystopie, der allerdings ein paar Markel aufweist.

Am Ende möchte ich nochmal ganz lieb dem Bloggerportal und Blanvalet für das Rezensionsexemplar danken.

 

Die Auslese - Nichts vergessen und nie vergeben

Name: lovelybookblog

Datum: 11. November 2016

 

Gelungene Fortsetzung!

Die Vergangenheit ist wichtig, aber wenn ich Erfolg haben will, muss ich mich auf das konzentrieren, was jetzt in diesem Augenblick geschieht.
Seite 118

Inhalt:
Cia Vale ist gemeinsam mit ihrem Freund Tomas an der Akademie von Tosu City aufgenommen worden. Und obwohl die Regierung ihnen ein Medikament verabreicht hat, das alle Erinnerungen an das brutale Auswahlverfahren der »Auslese« löschen soll, hat Cia nichts vergessen – weder die schrecklichen Todesfälle noch ihre Liebe zu Tomas.

Ab sofort kennt sie nur noch ein Ziel: die »Auslese« zu beenden, indem sie dafür sorgt, dass die ganze Welt die grausame Wahrheit erfährt. Doch damit bringt Cia nicht nur sich selbst, sondern auch alle, die sie liebt, in größte Gefahr …

Meinung:
Der Schreibstil von Joelle Charbonneau hat mir sehr gut gefallen. Er ist locker und leicht gehalten, dennoch gut mit Details versehen.
Geschrieben ist das Buch aus der Sicht von Cia.

Es ist schon sehr lange her, als ich den ersten Band gelesen habe. Am Anfang fiel es mir schwer wieder in die Handlung rein zu kommen, denn so ganz wusste ich nicht mehr, um was es im ersten Band ging.
Doch zum Glück hat sich das ziemlich schnell gelegt, denn die Autorin hat die Wiederholungen vom Geschehen des ersten Bandes gut in die Handlung eingebracht.

Cia ist wie im ersten Buch auch ein toller Charakter! Anders als die anderen Überlebenden der Auslese hat sie ihre Erinnerungen behalten, diese auch nach und nach zurück kommen. Cia zeigt sich auch hier von ihrer starken und herzlichen Seite, auch der Ehrgeiz ist ihr trotz allem geblieben.

Tomas spielt hier auch wieder eine Rolle. Ihm bin ich jedoch nicht ganz so positiv gestimmt. Irgendwas in mir kann ihm nicht über den Weg trauen, obwohl Cia ihn sehr zu lieben scheint.

Auch in diesem Band gab es wieder viele Charakter. Manche mochte man total und manche eher weniger.

Das Buch beginnt relativ Unspektakulär. Die Auslese ist vorbei und die Studenten sind auf den Campus von Tosu-Stadt gezogen und bereiten sich dort auf ihre schriftlichen Prüfung vor. Diese hat es in sich und entscheidet, wer welches Studienfach belegt.

Jugendliche, die diese Prüfung nicht bestanden haben sind ‘abgezogen’ wurden, was das genau heißt, das weiß eigentlich keiner so richtig.

Und auch die Einweihungsphase der einzelnen Fächer ist echt brutal und skrupellos. Vor allem wegen der Leute die nicht aus der Kolonie kommen!

Das Buch hat eigentlich keine Längen gehabt, denn ich fand es durch und durch absolut spannend! Und das Ende ist total fies und so hoffe ich, dass ich schnell den dritten Band lesen kann!

Fazit:
Mit der Fortsetzung ist der Autorin ein würdiger Nachfolger gelungen. In dem Buch findet man viele politische Sätze, die einen zum Nachdenken anregen und bei denen man denkt, dass wir von all dem nicht weit entfernt sind.
Ich freue mich schon sehr auf den dritten Band!

 

Die Auslese - Nichts vergessen und nie vergeben

Name: Steffinitiv

Datum: 27. Juli 2016

 

Die Auslese #2 – Nichts vergessen und nie vergeben (Joelle Charbonneau) - VORSICHT SPOILER !

Klappentext:
Sie allein kennt die Wahrheit über die Auslese
Cia Vale ist gemeinsam mit ihrem Freund Tomas an der Akademie von Tosu City aufgenommen worden. Und obwohl die Regierung ihnen ein Medikament verabreicht hat, das alle Erinnerungen an das brutale Auswahlverfahren der »Auslese« löschen soll, hat Cia nichts vergessen – weder die schrecklichen Todesfälle noch ihre Liebe zu Tomas.
Ab sofort kennt sie nur noch ein Ziel: die »Auslese« zu beenden, indem sie dafür sorgt, dass die ganze Welt die grausame Wahrheit erfährt. Doch damit bringt Cia nicht nur sich selbst, sondern auch alle, die sie liebt, in größte Gefahr

Cover:
Auf dem Cover erkennt man Cia mit einem Kompass in der Hand, wie sie vor einer Welt steht, die teils bereits zerfallen ist. Es deutet alles darauf hin, dass etwas kaputt geht und sie sich neu orientieren muss.

Mein Fazit

Inhalt & Gedanken:
Nachdem ihre Erinnerung an die Auslese nach der Beendigung durch eine Droge ausgelöscht worden ist, heißt es für Cia nun die Strapazen und Prüfungen der Universität zu bewältigen. Doch da fällt ihr der Kratzer auf der Rückseite des Kommunikators auf und enthüllt ihr die grausame Seite der Auslese.
Zuerst glaubt sie ihrer eigenen Stimme nicht – so etwas können die Offiziellen doch nicht gut heißen. Doch mit der Zeit bemerkt sie immer mehr Dinge, die auf genau so ein Verhalten hindeuten. Nach der ersten Aufnahmeprüfung wird sie dem Studiengang Regierung zugeteilt und muss nun dort herausfinden, wem sie trauen kann und wer ihr nach dem Leben trachtet.
Wieder Mal stellt sich heraus, dass man den wenigsten lächelnden Menschen trauen darf. Doch es entpuppen sich auch ein paar ungeahnte Verbündete. Die Rebellion, die die Auslese absetzen will, braucht Cias Hilfe, doch in dem Moment, in dem sie ihnen diese geben kann, geschieht das Unglaubliche. Das Vertrauen in die Verbündeten wird schon wieder enttäuscht und Cia muss ein weiteres Mal mit ansehen, wie Menschen ihr Leben lassen und wie wenig andere das kümmert.

Die Geschichte erinnert mich zwar immer noch etwas an Panem, doch wird mir auch immer wieder bewusst, wie ähnlich die Geschichte der momentanen politischen und religiösen Lage ist – oder auch der Vergangenheit. Man räumt einfach die aus dem Weg, die irgendwas hinterfragen & noch dazu züchtet man sich einfach den perfekten Anführer (eben so, wie man ihn braucht bzw. haben möchte – nicht so, wie die Welt ihn vielleicht braucht…)

Sprache und Stil:
Das Buch ist weiterhin aus der Ich-Perspektive geschrieben. Dies dient dazu, dass man immer genau weiß was Cia denkt und mitfühlen kann, wenn sie wütend ist oder Angst hat. Die Spannungshöhepunkte sind hier ein wenig schöner ausgeschmückt. (Gerade das mit der Schlange hat mir sehr gut gefallen ^^)

Meine Meinung:
Ich hatte mir vom zweiten Band zwar etwas mehr Rebellion und Kampf gegen die Auslese erwartet, bin aber dennoch nicht enttäuscht, sondern nur umso gespannter auf das Finale der Reihe, welches ich dank dem Bloggerportal auch gleich im Anschluss lesen darf.
Stürzt die Auslese!

Bewertung
Spannung ♥ ♥ ♥ ♥ ♥ / ♥ ♥ ♥ ♥ ♥
Romantik ♥ ♥ / ♥ ♥ ♥ ♥ ♥
Charaktere ♥ ♥ ♥ ♥ ♥ / ♥ ♥ ♥ ♥ ♥
Schreibstil ♥ ♥ ♥ ♥ / ♥ ♥ ♥ ♥ ♥

Gesamt ♥ ♥ ♥ ♥ / ♥ ♥ ♥ ♥ ♥

 

Die Auslese - Nichts vergessen und nie vergeben

Name: Isabella

Datum: 14. Juni 2016

 

Ein rasanter zweiter Band

Es ist über zwei Jahre her, seitdem ich zuletzt von Cia gelesen habe. Ich war damals schwer begeistert von dem Auftakt der Trilogie, und habe doch nie weitergelesen. Nach einer Weile stellten sich Zweifel ein. Würde ich überhaupt noch zurück in Cias Welt finden?
Die simple Antwort: Ja.
Auch wenn man sich nicht an alle Details des Vorgängers erinnert, hat man keine Schwierigkeiten, den Ereignissen in Die Auslese: Nichts vergessen und nie vergeben zu folgen. Joelle Charbonneau streut geschickt Erinnerungsfetzen ein, die es mir ermöglichten, mir ein umfangreiches Bild zu machen. Und so stand meinem Lesevergnügen nichts mehr im Wege.
Zumindest nicht viel. Was ich zuallererst anmerken muss: Joelle Charbonneaus Schreibstil ist einfach fantastisch. Nicht wegen der Komplexität der Satzkonstrukte, sondern schlicht und ergreifend die Art und Weise, wie sie erzählt. Irgendetwas an ihrem Stil, das mich immer wieder fasziniert, kreiert eine unglaubliche Spannung. Auch bei Passagen, die nicht so actionreich waren, flogen meine Augen förmlich über die Seiten. Hätte ich etwas mehr Zeit gehabt, hätte ich das Buch locker in einem Tag ausgelesen. Wer also Lust auf ein zügig zu lesendes, unterhaltendes Buch hat, ist hier definitiv richtig!
Obwohl jetzt alles gut sein sollte, ist Cia immer noch zwiegespalten. Kann sie ihren Kommilitonen trauen? Wollen die Professoren wirklich nur ihr Bestes, oder gehört sie zu denen, die die Universität "verlassen" müssen?
Um ehrlich zu sein, kam ich mit Cia in diesem Band weniger gut klar. Im Gegensatz zum Vorgänger machte sie fast den Eindruck, als sei sie ängstlicher. Gebrandmarkt, auch wenn sie sich an nichts erinnern kann. Vor allem ist sie sehr unentschlossen, flüchtet sich mehr und mehr in ihre Beziehung mit Tomas. Vielleicht handelt es sich dabei um unterbewusste Folgen von der Auslese. Mich hat es jedenfalls etwas gestört, gerade diese ständige Unentschlossenheit und die Wechselhaftigkeit ihres Charakters, als sie sich dann in manchen Situationen wieder als starke Anführerin zeigt. Ich muss allerdings hinzufügen, dass Cia selbst sich ebenfalls so betrachtet - und sich zumindest gegen Ende des Buches bessert.
Was ich von Tomas halten soll, weiß ich auch immer noch nicht. Gerade in diesem Band ist er relativ selten präsent, was daran liegt, dass er [kleiner Spoiler, für die, die es stört!] und Cia andere Studienfächer zugewiesen bekommen haben.
Ich persönlich traue ihm (immer noch) nicht. Das mag sich vielleicht in die eine oder in die andere Richtung entwickeln - vielleicht aber bin ich auch nur vorgelastet von anderen Büchern. ;) (Wobei ich an Tris und Co. denke.)
Aber die Nebencharaktere... die sind meiner Meinung nach sehr gut gelungen! Obwohl es wirklich eine Menge Menschen in Cias Umfeld gibt, die für die Geschichte relevant sind, werden sie nie zu einer Einheitsmasse. Da ist zum Beispiel Will, den wir noch aus der Auslese kennen. Dann aber gibt es Neulinge wie Enzo, der unglaublich intelligent ist und sich ebenfalls etwas von den anderen abgrenzt, und Damone, der eine starke Abneigung gegen Cia hegt. Sie bringen das Ganze erst so richtig zum Leben. Hier hat Charbonneau sehr gute Arbeit geleistet.
Auch storytechnisch hat dieser Band so einiges in sich. Während anfangs noch alles recht voraussehbar ist, wird die Geschichte zunehmend verdrehter und schwerer zu durchschauen. Die Autorin hat auch hin und wieder mehr Informationen über die Welt, zum Beispiel über die sieben Stadien des Krieges, eingestreut, was mir sehr gut gefallen hat, da ich die Informationslosigkeit am Vorgängerband noch kritisierte.
Und das Ende erst! Brutal, plötzlich und vollkommen unerwartet. Ich hatte kaum Zeit, schockiert zu sein, da war ich bereits an der letzten Seite angelangt und fassungslos, wie Joelle Charbonneau mir das "antun" konnte.
Was klar ist: Dieses Mal werde ich sicher nicht so lange warten, bis ich zum nächsten Band greife. ;)

 
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